Zlepšení informačních systémů cyklostezky sv. Zdislavy a její propagace v polské části ERN r.č. CZ.11.2.45/0.0/0.0/16_012/0000144
Udoskonalenie systemów inform. Ścieżki rowerowej im. św. Zdzisławy i jej promocja w pol. części ERN
Suche durch GPS        ?
Legende anzeigen Legende ausblenden
 Dinge zu tun     Information Center     Technische Erbe     Überlappen symbole (klicken)

Großschönau

 
Orte zu besuchen

Deutsches Damast- und Frottiermuseum
Evangelisch-Lutherische Kirche Großschönau
Evangelisch-Lutherische Kirche Waltersdorf
Motorrad-Veteranen- und Technikmuseum
Naturparkhaus Zittauer Gebirge
Pakli sport
Umgebindehaus-Denkmalpfad
Volkskunde- und Mühlenmuseum Waltersdorf
Webkamera Waltesdorf




Großschönau wurde im 12. Jahrhundert von fränkischen Siedlern als Waldhufendorf angelegt und 1352 erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf entwickelte sich über die Jahrhunderte entlang der Flussläufe von Mandau und Lausur. Die mit der Zeit entstandenen zahlreichen Umgebindehäuser prägen bis heute das malerische Ortsbild. Im heutigen Ortsteil Waltersdorf lebten um 1200 v. Chr. Bronzegießer am Nordhang des Buchberges. Die Gründung des „Dorfes im Walde“, ebenfalls ein Waldhufendorf, erfolgte um 1300 n. Chr.. Bauern und Köhler aus Thüringen und Franken waren die ersten Siedler. Die erste urkundliche Erwähnung von Waltersdorf erfolgte 1367. Am 15. Dezember 1419 kaufte die Stadt Zittau das Dorf von Nicolaus Warnsdorf. In vielem ähnelt sich die Entwicklung der beiden dicht aneinander grenzenden Waldhufendörfer.

Großschönau wurde durch die Damast- und Frottierweberei weltbekannt und entwickelte sich zu einem bedeutenden Textilstandort. 1666 schickte der Zittauer Rat zwei Leineweber des Ortes, die Brüder Friedrich und Christoph Lange, nach Holland. Sie sollten sich dort die Kunst der Damast- und Leineweberei aneignen. Schon wenige Jahrzehnte später war Großschönauer Leinendamast weit über die Landesgrenzen bekannt. Heute stehen die Frottana Textil GmbH & Co. KG und die DAMINO GmbH für die Fortführung erfolgreicher Textilindustrie.

Auch im Ortsteil Waltersdorf entwickelte sich die Leineweberei zu einem wichtigen Erwerbszweig. Um 1750 arbeiteten in den Blockstuben der Umgebindehäuser 500 Handweber auf 300 Webstühlen. Neben der Leineweberei wurde in Waltersdorf vor allem der heimische Sandstein von 1500 bis 1913 abgebaut. Man nutzte ihn als Baustoff, fertigte daraus hauswirtschaftliche Gegenstände, Gartenbänke, Grabsteine und die schmückenden Türstöcke, die in den vielfältigsten Formen noch erhalten sind und bewundert werden können.

Während sich Großschönau mit fortschreitender Industrialisierung zum bedeutenden Textilstandort entwickelte, kamen 1881 die ersten „Sommerfrischler“ nach Waltersdorf. Die Einwohner richteten Gästezimmer vor, sie verschafften sich einen Nebenverdienst und es entstanden Restaurationen. Waltersdorf wurde Erholungsort und machte sich auch als Wintersportort einen Namen. 1930 wurde die erste Sprungschanze gebaut, welche 1972 wieder abgerissen wurde. 1964 entstand an der Lausche ein Slalomhang, 1969 kamen ein erster Skilift und 2004 eine Beschneiungsanlagen hinzu. Nach 1989/90 entwickelte sich Waltersdorf zu einem beliebten touristischen Anziehungspunkt in der Oberlausitz. Seit 2005 ist der Ortsteil Waltersdorf ein „Staatlich anerkannter Erholungsort“.

Deutsches Damast- und Frottiermuseum

Zu den bemerkenswertesten Gebäuden Großschönaus gehört ein ehemaliges Fabrikantenhaus, indem sich heute das „Deutsche Damast- und Frottiermuseum“ befindet.
Zurecht bezeichnet sich Großschönau als "Textildorf", denn von 1666 bis 1933 stellten die Großschönauer echten Damast her. In keinem anderen Ort Deutschlands wurde so viel und so lange echter Damast gewebt. Auch die Frottierweberei hat in Großschönau eine lange Tradition. 1856 wurde hier der erste Frottierhandwebstuhl Deutschlands in Betrieb genommen.
Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum zeigt in einem Komplex die Entwicklung der Damast- und Frottierindustrie in Großschönau. An 27 funktionstüchtigen historischen Webstühlen entstehen im Museum und in der Schauwerkstatt Leinwand, Damast, Frottiergewebe und Jacquardware, die auch als Souvenirartikel erworben werden können.
www.ddfm.de


Evangelisch-Lutherische Kirche Großschönau

In Großschönau befindet sich die zweitgrößte Dorfkirche Sachsens.
Dank ihrer drei Emporen bot sie zu Beginn des 18. Jahrhunderts 2.000 Sitzplätze, heute sind es durch Umbaumaßnahmen noch ca. 1.100.
Das älteste Stück der Kirche, der Taufstein, ist aus Sandstein gearbeitet und stammt aus dem Jahre 1570. Er ist somit das einzige aus der vorherigen Kirche erhalten gebliebene und heute noch genutzte Kunstwerk. 1766 gestaltete der Musterzeichner David Christian Berndt die untere Empore mit den kunstvollen Grisaillemalereien. Die größte Kostbarkeit der Kirche ist das von dem einheimischen Künstler Johann Elias Zeißig, genannt Schenau, geschaffene Altarbild „Christi Auferstehung“.


Evangelisch-Lutherische Kirche Waltersdorf

Die Kirche im Erholungsort Waltersdorf wurde bereits 1366 als hölzerne Kirche erbaut.
Aufgrund wachsender Einwohnerzahlen reichte diese Kirche nicht mehr aus und nach verschiedenen Umbauten war im Jahre 1713 die Grundsteinlegung für die jetzige Kirche. Von 1726 – 1729 wurde der Kirchturm mit einer Höhe von 42 m errichtet.
Zu Gottesdiensten und Konzerten erklingt noch heute die berühmte Tamitius-Orgel von 1766. Der Zittauer Orgelbaumeister war Schüler von Silbermann.
Erhalten geblieben sind die Emporenbilder in Grisaille-Malerei aus der Blütezeit der Damastweberei. Der Altar stammt aus dem Jahre 1700, das Altarbild von 1892.


Motorrad-Veteranen- und Technikmuseum

Über 100 Jahre wurden in der Stadt Zittau Fahrzeuge hergestellt. In der 1888 von Gustav Hiller gegründeten Fabrik wurden Fahrräder, Motorräder und Lastkraftwagen gebaut, welche später unter den Namen Phänomen Werke Zittau bzw. VEB Robur Zittau bekannt war.
Im Motorrad-Veteranen und Technikmuseum in Großschönau, welches von den Technikfreunden des MC ROBUR Zittau e.V. betrieben wird, sehen Sie die Dokumentation der Technikgeschichte und über 100 Zeitzeugen in Form von Motorrädern, Fahrrädern, PKW sowie Sonderfahrzeugen.


Naturparkhaus Zittauer Gebirge

Das Naturparkhaus des Zittauer Gebirges hat seit dem Herbst 2011 seine Pforten geöffnet. Es befindet sich gleich gegenüber der Kirche im historischen „Niederkretscham“ im Erholungsort Waltersdorf.  In einer abwechslungsreich gestalteten Ausstellung werden die Entstehung, die Geschichte und das Ökosystem des 100. Naturparks Deutschlands nicht nur dargestellt, sondern sowohl Erwachsene als auch Kinder aktiv zur „überdachten“ Entdeckungstour des Naturparks eingeladen.


  • Kalender
    <Februar 2019>
    MoDiMiDoFrSaSo
    28
    29
    30
    31
    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    10
    11
    12
    13
    14
    15
    16
    17
    18
    19
    20
    21
    22
    23
    24
    25
    26
    27
    28
    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    10
  • Umfrage
    Welche Greenway reisen Sie dieses Jahr? Welche Greenway reisen Sie dieses Jahr?
  • Cyklostezka Sv. Zdislavy zspo   
    Nový Bor – Bílý Kostel nad Nisou   
    IČO 72559616
    MÚ, Nám. Míru 22
    Jablonné v Podještědí, 471 25