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Jablonné v Podještědí

 
Orte zu besuchen

Basilika minor des hl. Laurenzius und der hl. Zdislava mit einem dominikanischen Kloster, Schloss Nový Falkenburk (Neu Faklenburg), Schloss Lemberk (Lämberg), Zdislava-Quelle.
Jedes Objekt hat seine eigene Audiospur, die Sie im Führer herunterladen können.




Eine der ältesten Stadt am Norden Tschechiens hat auch trotz ihrer verzwickten Entwicklung ihre Funktion des kulturellen und gemeinschaftlichen Zentrums im Bereich unter dem Lausitzer Gebirge behalten.

Die Stadt ist zuerst in die Geschichte im Jahre 1249 getreten, als der Name des Gallus von Lämberg  in der Schenkungsurkunde auftaucht. Seine Gattin, die hl. Zdislava, die Schutzheilige der Armen und Leidenden, hat uns nicht nur eine Spur in unseren Herzen, aber auch auf den Plätzen, die wir in Jablonné v Podještědí und der Umgebung besuchen können, hinterlassen.
Jablonné v Podještědí verdankt ihren Aufschwung der günstigen Lage an einer Handelsstraße von Prag nach Lausitz und es wurden hier sogar bis zum Jahre 1300 Münzen geprägt. Karl IV., der die Stadt im Jahre 1369 besucht hat, hat die Bedeutung dieses Zollortes durch die Bestimmung der ausschließlich Verwendung dieser Straße in der Richtung der Lausitz unterstrichen.

Die Stadt hat ihre Besitzer gewechselt, am längsten (bis zum Jahre 1706) war sie aber im Besitz des Stammes Berka von Dauba, die Jablonné v Podještědí durch mehrere Bauten (Klosterkirche des hl. Wolfgangs, Schloss Nový Falkenburg (Neu Falkenburg), Brauerei, Pestsäule am Marktplatz, im Jahre 1596 wurde die Schule errichtet) bereichert hat. Der letzte Besitzer der Herrschaft des Stammes Berka hat den Bau des Klosterdoms des hl. Laurentius finanziell unterstützt.

Der 30-jährige Krieg hat der Stadt mehrere Schäden verursacht, die vor allem von Schweden getätigt wurden. Am meisten zerstörend war die Stadt aber im Jahre 1788 betroffen, wann nach einem riesigen Brand nur 10 Häuser geblieben sind. Der Wiederaufbau der Stadt nach dem Brand wurde durch die Durchzüge während der napoleonischen Kriege gestört – von Preußen, Russen, Franzosen, Polen und Österreichern.
Während des 1.Weltkrieges wurde am Rande der Stadt ein Gefangenenlager gebaut, durch dessen um 14.000 Gefangene durchgegangen sind, vor allem die Soldaten der russischen Armee. Nach dem Ende des 2.Weltkrieges hat sich die Nationalitätszusammensetzung der Bevölkerung der Stadt geändert. Am Anfang der 50.Jahre sind  auch große Änderungen in der Wirtschaftssphäre eingetreten und die traditionellen Textilbetriebe wurden aufgelöst. Deren Platz hat das Glasunternehmen Preciosa eingenommen.

Den nächsten Bruch in der Entwicklung der Stadt hat das Jahr 1989 bedeutet. Es kommt zu einer Dämpfung der landwirtschaftlichen Produktion, allmählich beginnt der Tourismus sich zu entwickeln, wozu auch erheblich die Eröffnung eines Fußgängerübergangs in die BRD unweit der Stadt beigetragen hat. Die Stadt bietet neben den eigenen Denkmälern und der Burg Lemberk (Lämberg), der Zdislava-Quelle auch die Erholung im Schwimmbad mit einer Hüttenkolonie und ist ein ideeller Ausgangspunkt in das Lausitzer Gebirge.

Aussichtsturm – ehemalige Kirche des Geburtes der Jungfrau Maria

Die ursprünglich gotische Pfarrkirche des hl. Kreuzes stellte in ihrer Zeit ein außergewöhnliches Bauwerk dar. Ihr Gründer war mit höchster Wahrscheinlichkeit Havel aus Lämberg. Die Kirche wurde während der Hussitenkriege beschädigt. Dank der Bürger wurde sie erneuert und am 18. September 1457 zum Feiertag des Geburtes der Jungfrau Maria wieder ausgeweiht. In der Mitte des 18. Jh, als die Kirche durch einen Blitz beschädigt wurde, haben die Pachta aus Rajow den barocken Umbau vorgenommen. Umgebaut wurde nur der westliche Teil mit einem Turm, denn für die weiteren Teile gab es kein Geld. Nach der Auflösung des dominikanischen Klosters wurde die Pfarrei zu der Kirche des hl. Laurenzius übertragen. Die Geschichte der Kirche endet am 11. Mai 1788, als ein großer Brand in Jablonné v Podještědí ausgebrochen ist, der auch die Kirche zerstört hat. Die Ruine bleibt bis zum 5. Januar  1863 stehen, als sie von den Bürgern mit Braurecht gekauft wurde und hier eine Brauerei errichtet wurde. Die Brauerei wurde am 26. August 1927 den Bürgern aus Leitmeritz vermietet und das Bier wurde hier bis zum Jahr 1933 gebraut. Im Jahre 1945 wurde das Objekt verstaatlicht. Im Objekt wurde eine Schule errichtet, die hier bis zum Jahr 1973 im Betrieb war. Seit dieser Zeit ist das Objekt unbenutzt. Im Jahre 2002 wurde nach einer Teilrekonstruktion der Turm erschlossen, aus dem sich ein schöner Ausblick auf die ganze Stadt und ihre Umgebung ergibt. Man kann hier auch das älteste Storchnest in Böhmen finden.

Basilika minor des hl. Laurenzius und der hl. Zdislava dem dominikanischen Kloster

Die ehemalige Kirche des hl. Laurenzius mit dem dominikanischem Kloster gründete Zdislava aus Lämberg mit ihrem Ehemann Havel in der Mitte des 13. Jh.. Schon während ihres Lebens war Zdislava für ihre Wohltätigkeit, Heil- und Wundertätigkeiten bekannt. Nach ihrem Tod im Jahre 1252 wurde sie in der dortigen Kirche begraben, die seit dem als Heiligtum gilt, und das heutzutage zum Projekt Via Sacra zugeordnet ist. Das heutige Aussehen erlangte die Kirche nach den Plänen eines bedeutsamen Architekten J.L. Hildebrandt in den Jahren 1699-1729 und gehört zu den Kostbarkeiten der barocken Baukunst in Mitteleuropa. Seit dem Jahr 1996 trägt der Dom den Titel Basilika minor des hl. Laurenzius und der hl. Zdislava.

Bredovský letohrádek (Breda Schlösschen)

Das frühbarocke Schlösschen der Breda war ursprünglich ein Teil des Schlosses Lämberg.  In der Gegenwart werden umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten vorgenommen und deshalb ist das Schlösschen für die Besucher nicht zugänglich. Ebenso ist der Garten des Schlösschens für die Öffentlichkeit geschlossen.

Freibad Jablonné v Podještědí (Deutsch Gabel)

Das Freibad mit einem Sand- und Grasstrand befindet sich am Rande der Gemeinde Jablonné v Podještědí (Deutsch Gabel) im Areal des Autocamps.

Jezevčí vrch (Limberg)

Der Jezevčí vrch (Limberg) ist eine markante breite Kuppe (665 m) etwa 1,5 km südöstlich von Heřmanice (Hermsdorf). Die Ortseinwohner nennen ihm oft mit dem alten Namen Limberk und auf einigen Karten wird er auch als Jílový vrch (Lehmberg) bezeichnet. Sein Phonolithgipfel erhebt sich über die Kreidesandsteinunterlage, die den unteren Teil des Berges aufbaut und an seinem Westabhange kleine Schluchten und Felswände bildet. Nach Südosten ragen aus dem Massive des Jezevčí vrch (Limberg) zwei niedrige Rücken mit Basaltgipfeln, der Dubina (Eichberg, 467 m) und Dubový vrch (469 m) hervor.
Der Basaltgipfel des Berges ragt oberhalb von Kreidesandsteine im Untergrund, welche den unteren Teil des Berges gestalteten und auf dem westlichen Fußteil kleinere Schluchten und Felsenwände bilden. In die südöstliche Richtung laufen aus dem Massiv von Jezevčí vrch zwei Kämme mit Basaltgipfeln Dubina (467 m) und Dubový vrch (469 m).


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    Nový Bor – Bílý Kostel nad Nisou   
    IČO 72559616
    MÚ, Nám. Míru 22
    Jablonné v Podještědí, 471 25